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Was für ein warmer Empfang! Von -16°C auf +34°C (mit 85-90% Luftfeuchtigkeit) wird es einem schon so richtig
warm ums Herz. Pullover und Mantel haben wir gleich am Flughafen von uns geworfen. Hier hängt die weihnachtliche Beleuchtung immer noch in den Palmen und bleibt wohl auch noch da, weil die Chinesen Neujahr feiern (ab 26. Januar) - das Jahr des Ochsen. Wie man sieht neigen sie ´leicht´ zu Kitsch. In Chinatown geniessen wir ein chinesisches Essen mit Musikant - er singt für uns Deutsche "Muss i denn" in der Elvis-Version. Wahnsinn. Wir fallen ziemlich auf, auch weil wir die letzten im Lokal bzw. an den Straßentischen sind.
Gestärkt und (fast) ausgeschlafen können wir den nächsten Tag angehen. Die Stadt ist groß, wie man schon
am Blick aus dem Hotelzimmerfenster sieht. Aber wir werden ja zu einer
4-stündigen Stadtrundfahrt abgeholt und mit deutscher Reiseleitung (ein Inder, der einmal in Deutschland gelebt
hat) zu den Sehenswürdigkeiten chauffiert. Zum Riesenrad (Singapur Flyer), Little India, Chinatown, Parlament, Botanischer Garten und natürlich den Einkaufsmeilen. Ein Besuch bei einer großen Schmuckfirma (Qualitas)
durfte natürlich nicht fehlen - aber: KEINER hat etwas gekauft wegen der hohen Preise!
Erstaunlich ist, dass man ausgerechnet bei den Chinesen dicht nebeneinander einen
Buddha-Tempel (Buddha Zahnrelikt Museum!) und einen
Hindutempel sehen kann. Hier war die Auswahl an Schuhen riesig
(nur ohne Schuhe in den Tempel!), aber ich musste wieder mit meinen Tretern weggehen, weil mir keine anderen gepasst haben. Pech!
Eine kleine Rundfahrt auf dem Singapur River haben wir uns auch gegönnt. Die seltsame Rundung in der Bildmitte ist die Oper. Na ja, wenn man drin sitzt, sieht man es ja nicht so. Bei einem kühlen Bierchen haben wir den Abend (immer noch knapp 30° C!) ausklingen lassen.
Tja, und morgen geht´s dann früh raus, denn wir wollen ja zu den Aussies.
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