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Australien / Neuseeland

Opera House Sydney Harbour Harbour Bridge The Rocks Bondi Beach Queen Victoria Building

Wir haben unseren Flug so gelegt, dass wir einen Tag vor der Reisegruppe da sind. Leider kommen wir erst um 21:00 Uhr im "The Menzies", unserem Hotel, an. Am Abend ist großer Stadtbummel angesagt. Es ist die Hölle los. Großes Schaulaufen der Junghühner in ULTRAkurzen Röcken und Kleidern. Der Weg hinunter zu Darling Harbour ist die reine Modenschau. Dazu ist es noch tierisch voll und ebenso laut und knallende Techno-Musik in einem irischen Pub(!) gibt uns den Rest - die spinnen, die Aussies. Zum Glück finden wir noch ein Hotel mit uriger Kneipe. Dort beschließen wir den Abend.
Wir machen uns gleich am nächsten Morgen zu einem Stadtrundgang auf. Natürlich zieht es uns zuerst Richtung Harbour Bridge. Von dort hat man einen guten Blick auf Sydneys Wahrzeichen, das Opera House. Ist man am Ende der Brücke angelangt, hat man einen tollen Blick auf den Hafen und auch eine tierischen Sonnenbrand. Nenn mich Rudolph! Au weih´, ging das schnell. Wir sind dann von der anderen Seite mit der Fähre rüber um uns den langen Weg zurück zu sparen. Was hat´s gebracht? Nach einem raschen Dreh der Fähre eine hohe Welle - und Köhler war nass von den Füßen bis zum Gürtel. Sah ein bisschen aus wie "volle Lotte" in die Hose gemacht. Und so mußte ich den ganzen Weg zur Oper. Peinlich!! Aber bis zu unserem ´Japanerfoto´ war alles wieder trocken.
Der älteste Platz in Sydney ist (logischerweise) das Gründerviertel "The Rocks", das, wie der Name sagt, auf Fels gebaut wurde. Hier prallen alt und neu heftig aufeinander. Man kann hier sehr schön bummeln gehen und ... die Kneipen sind auch toll! Wir haben zwei nette (leicht bis mittel blaue) Australier kennengelernt. Der eine sang mir ein Lied in Latein(!) vor und trotz seines Australisch-Lateins war er gut zu verstehen.
Ein kleiner Ausflug zu einem der Strände, Bondi Beach - eigentlich der bekannteste und der am meisten besuchte, aber nicht der schönste - ist zwar recht nett, brachte aber mangels Zeit und Badehose nicht viel. Wir sind dann lieber auf den Fernsehturm und dann noch in DAS Kaufhaus QVB (Queen Victoria Building). Allerdings lohnt sich das Einkaufen nur mit Schubkarre, wie sollte man sonst die viele Kohle, die man dort braucht, mitschleppen. Es gibt fast nur (ober-)teure Designerläden und Edelmarken.
Ach ja, ehe ich es vergesse - wir haben noch (gute) Plätze in der Oper ergattert! Puccini (Madame Butterfly). Es war phantastisch. Und obwohl ich Ingrid vorher erzählt habe, dass die kleine Butterfly wieder aufsteht und nicht tot ist, war das Taschentuch nass. Ein harter Kerl wie ich weint natürlich nicht, jedenfalls nicht allzu viel.
So, und mit Melbourne geht es dann weiter.


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