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Von Sydney geht es weiter mit dem Flugzeug nach Melbourne. Aus dem Flieger (gut gekühlt) geht es raus in die Hitze (39°C). Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und einen Rundgang durch den Botanischen Garten. Nach dem Einchecken im Hotel gehen wir auf eigene Faust los. Unser Ziel ist der Yarra Fluss. Hier ist die Skyline mit am schönsten, besonders in der Nacht . [Im Vordergrund (gelb) der Bahnhof "Flinders Street Station".] Wir genießen ein gutes Essen am Flussufer (zahlreiche gute, preiswerte Restaurants). Auf dem Rückweg schauen wir bei einem Gläschen ´Carlton Draught´ (vielleicht waren es auch zwei?) auf einer Riesenleinwand die Australian Open an, die gerade begonnen haben. Für die Aussies ist so etwas auch "große Oper".
Am nächsten Tag geht es querbeet durch die große Stadt. Wir rollen den Innenstadtbereich, der von einer kostenlosen(!) Straßenbahn umrundet wird, von oben auf. Das Royal Exhibition Building wurde für die Weltausstellung 1880 gebaut, zu der über eine Million Besucher kamen - davon viele aus dem Ausland. Was für eine Anreise per Schiff! Wo immer eine Kirchentür aufsteht, gehen wir natürlich hinein. In der ´Scots Church´ ist eine Sammlung historischer Regimenterflaggen zu sehen. Bemerkenswert ist aber auch der zum Altar hin abfallende Boden. Den gibt es auch - aber noch viel steiler - in der gegenüberliegenden St. Martin´s Church. Die Kirche, im Inneren ein Halbrund mit Empore, wird auch für Konzerte u.ä. genutzt. Besonders schön ist das Nebeneinander alter und (sehr) moderner Kirchenfenster.
Am Nachmittag geht es dann zu einer Exkursion nach Phillip Island, zur sogenannten Pinguin Parade. Nachts kommen die Pinguine scharenweise aus dem Meer und watscheln zur ihren Erdbauten, die über die Hänge verstreut liegen. Morgens noch vor Sonnenaufgang geht es wieder ins Meer. So vermeiden diese kleinsten Pinguine der Welt (ca. 30 cm groß) von Greifvögeln gegriffen zu werden. Filmen und Fotografieren war (unter Androhung von Strafen) verboten. Deshalb keine Bilder! Aber dafür gab es unterwegs noch Kängurus und Koalas, denen man von erhöhten Plattformen recht nahe kommen konnte.
So weit dieses mal. Weiter geht´s dann mit der Great Ocean Road auf dem Weg nach Mount Gambier.
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