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Australien / Neuseeland

Road Train Ayers Rock_02 Ayers Rock_03 Die Olgas_01 Die Olgas_02 Die Olgas_03

Auf dem Stuart Highway, der Hauptverbindungsstraße von Süd nach Nord, sieht man eine Menge großer ´Road Trains´. Die Fahrer sind meist auch die Besitzer der Zugmaschinen und entsprechend liebevoll sind sie lackiert - wahre Schaustücke. Noch eine größere Schau ist es allerdings, wenn der Busfahrer sie überholt - es dauert! Zum Glück sind die Straßen endlos lang und übersehbar.
Wir kommen am Nachmittag am Ayers Rock, der bei den Aborigines ´Uluru´ heißt, an und machen mit der Gruppe einen kleinen Rundgang. Man darf erstaunlich nahe an den Felsen heran, an manchen Stellen bis in Höhlen hinein! Dort kann man Felszeichnungen der Aborigines sehen. Allerdings ist Filmen und Fotografieren an heiligen Kultstätten verboten und unsere Reiseleiterin und der Busfahrer achten sehr darauf. Er hat sogar zwei Touristen, die eine verbotene Höhle fotografierten, angezeigt. Sie durften am nächsten Tag nicht mehr in den Nationalpark. Eine vergleichsweise geringe Strafe, denn wenn man von Rangern erwischt wird, dann sind bis zu $5000 fällig! Eine Umrundung von Uluru zu Fuß ergibt einen Weg von etwa 9,4 km. Die machen wir aber nicht, sondern nur kleine Abstecher von den Busparkplätzen zu besonders schönen Stellen. Man kann sogar den Felsen an einer Stelle besteigen, was aber wegen der Hitze von den Rangern nicht zugelassen wurde. Am frühen Abend geht es dann zum Sonnenuntergang - mit Stativ und einem Gläschen Sekt von der Reiseleitung. Von der Stelle hat man einen guten Blick.
Der nächste Tag fängt (ober-)hart an: 4.45 Uhr aufstehen und ab zum Sonnenaufgang! Danach Frühstück und weiter zu den Olgas, von den Aborigines ´Kata Tjuta´ genannt. Dort wandern wir bei sengender Hitze und dem üblichen Fliegenangriff (ohne Netz würde man wahnsinnig) durch eine Schlucht des "Berges mit den vielen Köpfen" - so würde der Name der Eingeborenen übersetzt lauten. Von etwas weiter entfernt kann man das auch gut sehen. Uluru und Kata Tjuta sind unterirdisch durch eine Felsplatte verbunden. Somit sind beide keine Monolithen, sondern sog. Inselberge - übrigens ein geologischer Fachbegriff, der in die englische Sprache übernommen wurde.
Weiter geht´s dann mit dem Watarrka Nationalpark und dem dort gelegenen "Kings Canyon".


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