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Ein Besuch der besonderen Art: Baches (gesprochen Bätsches, was überstzt "Junggesellenwohnungen" bedeutet) auf Rangitoto Island im Hauraki Gulf. Rangitoto selbst entstand etwa vor 600 - 700 Jahren durch einen Vulkanausbruch und ragt ca. 260 Meter hoch über den Golf empor. Die Lavahänge sind sehr steil, mittlerweile aber mit Büschen und Bäumen überwachsen. In den Wäldern wachsen Farne und die Luft ist sehr feucht. Am Rand der Insel gibt es schöne - wenn auch zum Teil felsige - Buchten und Strände. Dort findet man die Wochenend- und Ferienwohnungen der Aucklander Arbeiterschicht der 20er und 30er Jahre. Für die nicht vermögenden Menschen war dies oft die einzige Möglichkeit für ein Ferienhäuschen - ein Stück gepachtetes Land, auf dem man sich eine Hütte zusammenbaute. Nach 1937 wurden allerdings keine Bauten mehr erlaubt und die Pachtverträge sollten (eigentlich) nicht mehr verlängert werden. Die Hütten verfielen allmählich und nur wenige konnten erst kürzlich mit Sponsoren-Geldern wieder restauriert werden. Wir hatten das Glück mit Susan Yoffe einen Tag lang solch ein Haus besichtigen/bewohnen zu können, das von der UNESCO mit einem Preis (Heritage Award) ausgezeichnet wurde. Die Inneneinrichtung ist sozusagen original, von der Teetasse bis hin zum Gasofen. Selbst die Küchenschürze stammt noch aus dieser Zeit. |