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Australien / Neuseeland

Lake Tekopa 1 Lake Tekopa 2 Lake Pukaki 1 Mount Cook Old Town of Cromwell Bendigo 1 Bendigo 2 Bendigo 3 Lake Dunstan 1 Lake Dunstan 2 River Clutha

Nach unseren Fahrten auf der Nordinsel ging es per Flieger nach Christchurch, wo wir unser Wohnmobil gemietet hatten. Das Ding ist zwar elend lang, ist aber von der Ausstattung eher ´kurz´ - es ist halt kein Hymer. Dafür hat es genügend Dampf unter der Haube und fährt sich somit klasse. Das einzige, was stört, ist das falsch (rechts) eingebaute Lenkrad! Dafür darf man dann auch noch auf der verkehrten, linken Seite fahren. Aber man gewöhnt sich daran. Unsere erste Fahrt geht ins Landesinnere. Wir wollen uns Lake Tekapo und Mount Cook (National Park) ansehen. Allein die Anfahrt zum See ist schon sehr schön, auch wenn es erst durch die platten ´Canterbury Plains´ geht. Es regnet zwischendurch, doch am See ist es sonnig. Wir freuen uns auf den zweiten Tag, der aber dann so aussieht. Unseren Spaziergang am Morgen kriegen wir noch trocken über die Bühne, aber am Nachmittag ist leider nichts mehr möglich.
Der nächste Tag sieht auch nicht gerade gut aus. Auf dem Weg zum Lake Pukaki lacht (teilweise) bereits wieder die Sonne und somit auch das Touristenherz. Für den Touristenmagen kaufen wir uns Lachs (lecker!!), der in den blauen Gletscherseen gezüchtet wird. Je weiter wir uns dem höchsten Berg Neuseelands, Mount Cook, nähern um so trüber wird es. ´Aoraki´ - der in die Wolken schaut - wie er bei den Maoris heißt, macht seinem Namen alle Ehre! Es schüttet wie aus Kübeln und keine Besserung ist in Sicht - die Erstbesteigung durch einen Michelbacher muss also entfallen, schade!
Eine recht abenteuerliche Fahrt über den Lindis Pass bringt uns nach Cromwell am Lake Dunstan, einem Stausee, der durch die Aufstauung des Clutha River entstand. Wie das so bei Stauseen ist, ging damit ein Teil des alten Cromwell (sozusagen) baden. Einige Teile der alten Stadt sind noch vorhanden, die wir uns dannn auch angesehen haben. In der Nähe befindet sich eine alte Goldgräberstadt/Geisterstadt, die wir mit dem Wohnmobil anfahren. Die Straße ist eher für Allradfahrzeuge und uns geht ganz schön der Stift, weil es tierisch steil bergauf geht und der Weg sehr schmal ist. Der Weg hat sich aber gelohnt. Die Häuser sind zwar verfallen, aber die Aussicht von hier oben ist wunderbar. Also erst einmal ein Japanerfoto. Der Ertrag der Minen war aber offenbar weniger wunderbar, denn nach wenigen Jahren wurden sie geschlossen. Der Goldabbau war ohnehin sehr schwierig und auch wohl gefährlich, zumindest sehen die Schächte (bis 176 m tief!) so aus. Und so blieb nur die Geisterstadt Welshtown.
Am Lake Dunstan entlang fahren wir weiter durch eine karge Landschaft, trotz des Wassers des Stausees. Am Staudamm wurde gerade eine neue Turbine zur Montage angeliefert und der Schwertransporter quälte sich zentimeterweise über den Damm. Hinter dem Damm windet sich der Clutha River in unzähligen Windungen weiter bis zum nächsten Damm bei Roxburgh.


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