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Australien / Neuseeland

Nugget Point 1 Nugget Point 2 Jackson´s Bay 1 Jackson´s Bay 2 Jackson´s Bay 2 Papatowei Beach Florence Hill Lookout - Tautuku Bay Lake Wilkie McLean Falls Curio Bay Seekühe Clifden Suspension Bridge

Von Milton machen wir uns auf die "Southern Scenic Tourist Route" zu erkunden. Lange Wegstrecken führen über unbefestigte Straßen, aber die Sehenswürdigkeiten sind es immer wert. Zuerst geht es zum Leuchtturm von ´Nugget Point´. Er ist immer noch in Betrieb, läuft allerdings computergesteuert vom weit entfernten Wellington aus. Die vorgelagerten Klippen und Felsen sind Nist- und Brutplätze für Seevögel. Außerdem haben wir dort Pelzrobben gehört und gesehen.
Ein Abstecher der besonderen Art war der Weg zu "Jack´s Blowhole" - wir haben uns drei mal verfahren, sind aber jeweils an schönen Stränden gelandet. Ein Wanderweg führt hin zu einer Stelle, an der das Meer sich einen 200 m langen Tunnel durch die Felsen ´gebohrt´hat. In einem engen und sehr steilen Kessel tobt sich die Brandung aus. Nach der Wanderung ist erst einmal Picknick angesagt. Wie bereits erwähnt, der Ort war nicht leicht zu finden und somit hatten wir den Strand für uns - zumindest fast, denn die Möwen hätten gern unser Essen gehabt! Wir haben es (Lachssandwich - lecker!) aber tapfer verteidigt und nichts abgegeben.
Weiter ging es dann auf unbefestigten Straßen immer quer durch eine (sehr) hügelige Landschaft mit vielen, vielen Kurven. Ein Ausflug zu einem romantischen Wasserfall brachte etwas Ruhe in das Geschaukel. Im Bogen ging es zurück zur Küste, wo wir uns den Wind um die Nase wehen ließen. Dann ging es wieder steil bergan zum Florence Hill Lookout, von dem man einen fantastischen Blick auf die Tautuku Bay hat.
Ein kurzer Rundwanderweg am Lake Wilkie beschreibt auf vielen Tafeln den Aufbau des Waldes von der Küste bis in die Berge. Aber auch ohne diesen Naturlehrpfad lohnt sich der Abstecher zu dem kleinen See, in dem sich der Wald spiegelt. Und weil wir gerade so schön im Wald waren, machen wir noch einen Abstecher (anstrengender Weg!) zu den McLaen Falls, die über mehrere Stufen in die Tiefe rauschen.
Schluß unserer Tagesetappe ist Curio Bay, wo sich ein seltenes Phänomen besichtigen läßt: ein ganzer Wald, der in grauer Vorzeit von einem Sturm entwurzelt wurde, liegt versteinert auf den flachen Felsen in der Brandung. Bei der Besichtigung ist Vorsicht geboten und es sollte natürlich Ebbe sein! Wir hatten Glück und haben riesige Stämme aus Stein gesehen.
Am nächsten Tag geht es weiter zu Lake Manapouri. Unterwegs sehen wir noch ein paar Seekühe (Holsteiner Herkunft!) und die hölzerne Hängebrücke von Clifden aus dem Jahre 1899. Auf dem Programm steht der "Doubtful Sound" - aber davon später!


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