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Vom Lake Hawea bis zum Lake Wanaka ist es nur ein Katzensprung. Beide Seen sind durch einen nur schmalen Bergrücken getrennt. Entlang des Sees geht es Richtung Haast auf die hohen Berge der Südlichen Alpen zu. Unterwegs machen wir einen kleinen Gang zu den Fantail Falls, wo sich offensichtlich einige japanische Gartenarchitekten ausgetobt haben - das nächste Hochwasser wird es wieder richten. Über beachtliche Serpentinen geht es über die Alpen und dann hinunter Richtung Haast, wo über die Stromschnellen, bei den Gates of Haast, eine schmale Brücke führt. Die Thunder Creek Falls haben mit knapp 30 m eine beachtliche Höhe (ansonsten sähe ich ja nicht so klein aus, oder?).
Im ´Flachland´ angekommen bietet sich ein herrliches Panorama auf die verschneiten Berge. Warum hat es am Mount Cook nicht SO ausgesehen? Hinter Haast geht die Straße dicht am Meer vorbei, manchmal direkt auf Meereshöhe, wie z.B. am Tauperikaka Point, an dem ein Rundweg durch Regenwald, Seelandschaft und am Meeresstrand entlangführt, der von Treibholz übersäht ist. Der Strand ist schön, aber sehr windig und die Sandkörner wehen scharf ins Gesicht. Dafür hat man den Strand (fast) wieder für sich allein. Die Straße steigt in zahlreichen Kurven schnell an und somit hat man am Knight´s Point eine gute Aussicht auf die schroffen Klippen.
Und damit hatte es sich auch mit dem guten Wetter. Am Campingplatz am Fuße des Fox Glaciers hatte es sich in der Nacht schon mal gut ´eingeregnet´, was den nächsten Tag auch so weiter ging. Trotzdem haben wir uns aufgemacht um einen Blick (zumindest auf die Kante des Gletschers) zu werfen. Auf den Gletscher selbst sollte man nur mit Führung, denn es ist sehr gefährlich. Bei schönem Wetter hätten wir das auch in Betracht gezogen, so aber nicht. Am Franz Josef Glacier geht es uns nicht besser, ganz im Gegenteil - es kübelt nur so vom Himmel und dazu weht ein stürmischer Wind. In einer Regenpause, die wir für den Beginn besseren Wetters hielten, machten wir uns dann auf. Der Weg zur Gletscherkante ist wesentlich weiter. Dazu versperrt der Fluss den Weg - es gibt keine ´stepping stones´ so wie am Fox und auf nasse Füße können wir verzichten, auch wenn sonst alles schon durchweicht war.
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