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Australien / Neuseeland

Twelve Mile Bluff Pancake Rocks 1 Pancake Rocks 2 Pancake Rocks 3 Pancake Rocks 4 Weka Hängebrücke 1 Hängebrücke 2 Taikerikeri Pohara Golden Bay 1 Pohara Golden Bay 2

Nach einer Übernachtung in Hokitita geht es die Westküste weiter hinauf mit Ausblicken auf den imposanten Wellengang. Da ein beständiger Westwind weht, türmen sich die Wogen. Besonders imposant ist dies bei den Pancake Rocks, die ihren Namen bekommen haben, weil sie aussehen wie gestapelte Pfannkuchen. Das Meer hat hier bizarr gestaltete Felsen geschaffen, wo die Wellen nur so brodeln, zischen und (hoch) emporschlagen. Dabei gibt es riesige Badewannen, die man allerdings nicht zum Baden aufsuchen sollte und sogenannte Blowholes, aus denen das Wasser wie bei einer Dampflokomotive aus einem Schlot faucht. Es ist schwer die Kamera vor der Gischt zu schützen, die vom Wind wie peitschender Regen über die Klippen gejagt wird. Trotz Regenjacke sind wir (etwas) nass geworden und machen zur Belohnung einen Stop im Café, wo wir - wie könnte es anders sein? - Pancakes essen. Lecker(!), aber (eigentlich) nichts für Diabetiker, insbesondere wenn man noch Ahornsirup drauf macht. Das Weka wollte auch unbedingt etwas davon haben, aber: Pech gehabt!
Nach einem Tankstop in Westport geht es quer über die Alpen nach Murchison. Unterwegs im Upper Buller Gorge gönnen wir uns die Überquerung der längsten (Seil-)Hängebrücke der Region. Was für ein Geschaukele, aber es macht dennoch Spaß.
Am nächsten Tag geht das Geschaukele weiter, allerdings im Auto, denn die Strecke ist bergig und sehr kurvenreich. Wir machen - an der Küste angekommen - erst einmal einen Stop in Kaiteriteri. Das Wetter ist sehr schön und so gibt es mal wieder ein Picknick am Strand. Ausruhen war aber auch Pflicht, denn dann geht es über den Takaka Hill Pass (800 m). Der ist besonders schlimm wegen der engen Kehren und es ist schon fast wie Karussell fahren. Im Ort Takaka ist (endlich) plattes Land und wir fahren nach Pohama Beach, wo wir den abendlichen Strand genießen. Der Strandgang am nächsten Tag muss leider über den Golfplatz zurückführen, da uns die Flut überrascht hat und der Strand einfach weg ist! Aber wie fast alle Golfplätze des Landes ist auch hier die Aussicht spitze. Das nächste mal schauen wir bestimmt vorher nach dem Gezeitenplan!


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